, Hirter Thomas

Pfingststaffel in Bonaduz

Das Wetter... es hielt wieder einmal nicht was es versprochen hatte.

Wenn über die Pfingststaffel gesprochen wird, dann geht es bekanntlich in den allermeisten fällen primär ums Wetter: Seit Menschengedenken ist es an Pfingsten immer zu nass oder zu kalt – oder meistens beides. Und das natürlich ganz besonders im Jura, oder jedenfalls dort, wo die Pfingststaffel eben gerade stattfindet. Nicht so in diesem Jahr!

Zwar goss es am Samstagmorgen noch wie aus Kübeln, aber das störte wohl höchstens die Organisator:innen von der ol norska. Immerhin wurden die Fensterscheiben der SBB mal wieder so richtig runtergewaschen. Und wer sich für den Stau entschieden hatte, dem war es vermutlich auch egal, wenn es draussen noch etwas feucht war. Dann aber lichteten sich die Wolken, und wer rechtzeitig anreiste, hatte sein Zelt noch vor dem letzten Regenguss aufgestellt und alles im trockenen. 

 


Wenn man genug lang nach links schaut, dann kommt der Bus, wenn man genug lang nach rechts schaut, dann startet die Pfingststaffel. (Naturgesetze).

 

Beim Massenstart um 21:21 Uhr war es also längst vorbei mit dem Regen und es blieb warm und trocken bis am Montag. Kurzzeitig hatten wir im Vorfeld noch gehofft, ein zweites Team aufstellen zu können, doch es blieb bei einem. Also setzten wir alles auf eine Karte und waren zuversichtlich, das vom Präsidenten erwartete Topresultat erzielen zu können. «Wir», das waren Lukas Matthäus, Thomas Hirter, Marc Ebneter, Karin Geissbühler, Dimitri Hirter, Laura Diener und nochmals ich. Auf der ersten Strecke sah es dann auch richtig vielversprechend aus: Lüku kam sensationell als Dritter mit der Spitze aus dem Wald! Leider währte die Freude nur kurz – er hatte einen falschen Posten gestempelt. 


Der VIP-Campingplatz von ol norska und OLG Bern, mit fusionierter Küche über dem Feuer, in der Person von Karin Hodel (nicht auf dem Bild).

 

Am Sonntagmorgen machten wir uns also daran, das Feld von hinten aufzurollen, was uns nicht allzu schlecht gelang. Die Resultate gibt es hier zum selber durchleuchten. Insgesamt war es eine gelungene, technisch feine, stellenweise stachelig-grüne und – vor allem – eine selten trockene Pfingststaffel in Bonaduz. Jetzt sind wir gespannt was uns die Association neuchâteloise de course d’orientation (ANCO) nächstes Jahr bieten wird, bevor wir dann 2027 wieder selbst mit Organisieren an der Reihe sind. 

Bleibt nur zu hoffen, dass Lüku ein ähnliches Malheur nicht an der Jukola (14./15. Juni), oder noch schlimmer, an der bevorstehenden EYOC (European Youth Orienteering Championships) vom 17. bis 20. Juli in Tschechien passiert. In dem Sinne viel Glück unserem internationalen Junior! Sowie natürlich auch unserem zweiten Clubmitglied, Taavi Caboussat, der ebenfalls selektioniert wurde! (Selektionen)

Die nächste Staffelgelegenheit bietet sich bereits in knapp zwei Wochen und ganz in der Nähe, an der 5er-Staffel auf der Blasenfluh. Interessierte melden sich bei thomas[punkt]koenig[at]olgbern[punkt]clubdesk[punkt]com.

 

Ich wünsche allen weiterhin eine gute OL-Saison!
Thomas Hirter, Wettkampfchef, Staffelkoordinator (für die Pfingststaffel), Teammanager und…


… Party Girl? Nun, diesbezüglich lief früher deutlich mehr als im Jahr 2025. Und das ist gut so...

 

(Alle Bilder sind von Marc Ebneter)